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Lieber Radiohörer,
seit den Anfängen des Internetradios ist nacamar erfolgreich im Streaming-Geschäft tätig. Dabei steigt die Zahl der Nutzer dieses Angebotes stetig und kontinuierlich. Bei der Fülle an genutzten Betriebssystemen und individuellen Einstellungen der Computernutzer ist es unvermeidbar, dass Probleme auftreten. Durch unsere gesammelten Erfahrung im Radio-Support konnten wir feststellen, dass oft die gleichen Fragen gestellt werden, die selben Fehlerquellen vorliegen. Wir haben deshalb eine kleine technische Zusammenfassung erstellt, die Ihnen zur schnellen Lösung des Problems helfen soll.
[Einführung]
[nacamar als Verteiler]
Ein fehlerhaftes oder ausbleibendes Signal bedeutet nicht automatisch, das ein Fehler bei der Streamdistribution (z.B. ein überlasteter Server) aufgetreten ist. Streaming über das Medium Internet ist ein vielschichtiges Verfahren, in dem viele beteiligte Komponenten und Beteiligte die Fehlerursache sein können. Beteiligte des Workflows sind die Radiosender, die vielfach das internetfähige Signal zur Verfügung stellen / nacamar als Verteiler der Signale / andere Provider, durch deren Netze der Stream geschickt wird / Sie als Enduser, der auf seinem Rechner den Player zum Empfang der Signale einsetzt.
Das “internetfähige” Signal Ihres Lieblingssenders wird uns vom Radiosender gestellt und wir verteilen es über die o.g. Plattform zur Stream-Verteilung weiter an Sie, den Enduser. Empfangen wir keine encodierten Daten der Radiosender, so können wir diese auch nicht weiterleiten. Selbstverständlich sind Automatismen eingebaut, die eine Streamunterbrechung registrieren und automatisch versuchen, das Signal wieder herzustellen. Trotz dieser Automatisierung kann es in Ausnahmefällen dazu kommen, dass eine Signalunterbrechung nicht erkannt wird. Aus diesem Grunde bitten wir Sie, uns über Streamausfälle, die nicht durch die u.g. Methoden zu beheben sind zu informieren. Vielfach bekommen Sie in diesen Fällen eine Fehlermeldung.
nacamar betreibt eine Plattform zur Stream-Verteilung. Die Plattform ist ein verteiltes System mit mehreren Auslieferungsinstanzen, die via 2,5 GBit miteinander verbunden sind und mehrere tausend gleichzeitige Webradiohörer bedient.
Für die Auslieferung der Streams zu Ihnen sind in den meisten Fällen diverse Provider beteiligt, über deren Services Sie ins Internet gehen. nacamar kann nur die Verantwortung für die eigenen Services tragen. Inwieweit ein anderer Carrier die Streamingdistribution in seinem Netz unterstützt, liegt nicht in unserem Einflussgebiet.
[Kosten für die Hörer]
Der Empfang des Webradio-Programms ist kostenfrei, sieht man von den unabhängig davon entstehenden Gebühren für Ihren Internet-Zugang ab.
Die zum Abspielen von Streams notwendige Software, die sog. Player, sind kostenlos erhältlich. Die entsprechenden Hersteller der Software bieten kostenlose Varianten der Player auf Ihren Websites zum Download an. Diese kostenlosen Player bieten nicht alle möglichen Funktionen, sind jedoch für den einfachen Empfang vom Webradio völlig ausreichend.
An das Internet angeschlossene heute handelsübliche Rechner sind für den Radio-Empfang geeignet. Die Bestrebungen der GEZ, die Rechner auch als Anmelde- und gebührenpflichtig einzustufen, wurde jedoch bislang nicht umgesetzt. (Stand: 11/02) Da die Entwicklungen in diesem Bereich sehr schnell erfolgen können, bitten wir Sie, sich ggf. den Seiten der GEZ zu informieren.
[MP3 Streaming]
Das Problem der Streams im MP3-Format ist weniger technischer als vielmehr rechtlicher Natur. Zum Beispiel ist die Musikindustrie bestrebt, gegen Raubkopien in Form von MP3-Audio-Files vorzugehen. Diesem Risiko will man seitens der Sender aus dem Weg gehen.
Wir bitten um ihr Verständnis.
Im Bereich des Webradios bietet nacamar derzeit nur solche Formate an, die sich nicht 1:1 digital mitschneiden lassen. Dies sind derzeit folgende Formate:
- Real-Media
- Microsoft Media
[Basics]
[Der Internetzugang und die zur Verfügung stehende Bandbreite
]Nutzung eines Modems
Die Verbindungsgeschwindigkeit Ihres Modems kann, besonders wenn sie ein altes Gerät benutzen, am Rande dessen liegen, was der Livestream des Senders an vorhandener Bandbreite voraussetzt ( z.B.: 32kBit). Auch wenn ein Modem zum Beispiel eine Kapazität von 33.6kBit angibt, was über der dem notwendigen Wert liegt, kann die reale Kapazität einige Stufen darunter liegen. Das im Internet genutzte Protokoll TCP/IP beansprucht zum Beispiel bereits einen gewissen Anteil der zur Verfügung stehenden Bandbreite. Hinzu kommt bei Einwahl über Telefonleitung, dass dieses TCP/IP Protokoll wiederum in das “Telefon-Protokoll” 'verpackt' wird, um telefontauglich zu sein.
Die Angabe auf einem Modem (z.B. 33.6kBit) beziffert meist den Idealzustand bei Verwendung absolut “rauscharmer” Telefonleitungen mit geringer Dämpfung. Sie kennen es vielleicht von einem normalen Telefongespräch: Es kann passieren, dass man manchmal Rauschen oder andere Störgeräusche auf der Telefonleitung hat. Dies stellt bei einem Gespräch kein Problem dar, aber das Modem schaltet in solchen Situationen auf eine geringere Übertragungskapazität herunter, um die Störungen zu kompensieren. Alle diese Einflüsse können dazu führen, dass ein auf kontinuierliche Datenübermittlung angewiesenes Medium wie Radio-Streaming nicht mehr fehlerfrei arbeiten kann.
[Nutzung aus dem nichteuropäischen Ausland]
Die nacamar GmbH, die das Streaming für mehr als 40 Radiosender übernommen hat, hat derzeit netztechnisch einen europäischen Fokus. Auch wenn z.B. mehrere 155MBit Leitungen von Europa in die Staaten genutzt werden, ist es nicht ausgeschlossen, dass Anwendungen wie Streaming hier Probleme mit der verfügbaren Bandbreite bekommen.
Die verstärkte Resonanz von Hörern aus Übersee zeigte, dass die Radioprogramme unerwartet häufig auch außerhalb Europas gerne genutzt werden. Deshalb ist es für uns aktuell angestrebt, den Radius zu vergrößern und auch in einem zentralen Knotenpunkt nach Übersee Streaming-Server-Installation in Betrieb zu nehmen. Wir hoffen durch diese Maßnahme Ihren Ansprüchen gerecht werden zu können.
[Parallele Nutzung verschiedener Internet-Applikationen]
Beachten Sie, dass Internet-Surfen oder regelmäßiger Abruf von E-Mails ebenfalls einen beachtlichen Anteil der zur Verfügung stehenden Bandbreite in Anspruch nehmen kann. Laden Sie zum Beispiel eine aufwändig gestaltete Internetseite oder empfangen eine größere Mail (z.B. HTML-Mail oder Mail mit angehängten Dateien), so wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit über die Zeit dieses Vorgangs der Livestream abbrechen, da die Bandbreite für die zusätzlichen Vorgänge benötigt wird.
[Betriebssystem]
Windows
Beide Streaming-Player, sowohl der Real- als auch der Media-Player, sollten unter Windows problemlos laufen. Auf den meisten Windowssystemen ist der Windows Mediaplayer vorinstalliert, so dass sie keine weiteren Schritte unternehmen müssen; ansonsten finden Sie auf den Seiten der Hersteller viele wertvolle Tips.
[IE 5.0]
Möglicherweise nutzen Sie die Browserversion 5.0, und diese startet den Player nicht. In der Vergangenheit gab es das Problem das Player im Popup-Fenster nicht korrekt dargestellt werden. Mit allen Versionen des Internet-Explorers ab der Version 5.5 tritt dieses Phänomen nicht mehr auf.
[MAC-OS]
ITunes und MP3
Gerne würden wir Ihnen an dieser Stelle mitteilen können, dass Sie unser Streaming-Angebot über Ihre im Standard-Umfang enthaltenen Programme aufrufen können. Das Programm iTunes jedoch, dass für die Medienwiedergabe auf dem Mac vorgesehen ist, basiert auf MP3-Streaming. Da wir die Streams derzeit nur in den Formaten RealMedia und MicrosoftMedia anbieten, lässt sich mit iTunes hier gar nichts anfangen. Da jedoch das MP3-Format leicht digital mitgeschnitten werden kann und rechtliche Restriktionen (siehe “Einleitung”) nicht auszuschließen sind, müssen wir in der Formatfrage Kompromisse eingehen. Sowohl der RealPlayer, als auch der WindowsMediaplayer sind auf dem MAC und auf Linux/Unix-Systemen einsetzbar und stellen deshalb die aus unsrer Sicht beste Kompromisslösung dar.
[Linux/Unix]
Der RealPlayer steht für alle Linux-Betriebssysteme zur Verfügung, und ist im Grossen und Ganzen auch funktional.
Der Stream, der im Format MicrosoftMedia ausgesendet wird, kann von Linux-Betriebssystemen wiedergegeben werden. Leider besteht diese Möglichkeit derzeit nicht für andere Unix-Plattformen, jedoch hat Microsoft baldige Unterstützung für ein breites Unix-Spektrum angekündigt.
Zur Nutzung des Windows MediaPlayers (bzw. des MediaPlayer Plugins, welches im vorliegenden Fall zum Einsatz kommt) benötigen Sie das CrossOver-Plugin, welches Sie von der Firma Codeweavers beziehen können. Das Produkt ist Teil des WINE-Projektes und steht auch in einer kostenfreien Demo-Version zum Download zur Verfügung. Die kostenfreie Version ist leider dahingehend eingeschränkt, dass ein Requester recht häufig zum Kauf der Vollversion animieren möchte. Nähere Informationen zu diesem Produkt finden Sie hier.
Neben dieser Möglichkeit existiert auch noch ein freies Produkt namens MPlayer, welches von sich behauptet, WindowsMedia-Streams abspielen zu können. Dieses Programm wurde allerdings von uns noch nicht auf Funktionalität getestet.
[Die Player]
[Exkurs: Streamingformate]
Wir von nacamar sind "nur" die Verteiler der Streams der Radiosender. Unserer Auslieferungsplattform ist es dabei egal, ob sie Real- oder Microsoft-Streams weiterverteilt. Die Plattform empfängt den Stream eines Senders und verteilt diesen. Es kann vorkommen das der Stream eines Senders nur in einem der beiden Datenformate vorliegt, folglich auch nur einer der beiden Player nutzbar ist.
Beide Formate (RealMedia und Microsoft Media) sind eigenständige Formate, wobei sich die Streams des einen Formates nicht mit dem Player des anderen Formates wiedergeben lassen.
[RealPlayer
]Systemvoraussetzungen
Vom Hersteller empfohlen:
- Prozessor: Intel Pentium III, 300 MHz oder höher (unterstützt gleichzeitige Aufnahme-/Wiedergabe-Funktionen)
- Arbeitsspeicher: 128 MB
- Modem mit 56Kbit/s
- Duplex-Soundkarte mit Lautsprechern
- Betriebssystem: Windows 98, Windows 2000, Windows ME, Windows NT 4.0 mit Service Pack 4 oder höher, Windows XP
- Internet Explorer 5.5 oder höher
[Download des Players]
Der RealPlayer lässt sich von den Webseiten des Herstellers RealNetworks herunterladen - aber Achtung: der Player ist in einer kostenfreien und in einer kostenpflichtigen Version erhältlich.
Die kostenlose Version reicht für den “Betrieb” eines Webradios vollkommen aus. Halten Sie auf den Seiten des Anbieters Ausschau nach den Links zum "RealPlayer BASIC" bzw. "Unser kostenloser Player". Diese Links sind zumeist recht gut 'versteckt'. Haben Sie den Player wie im Folgenden beschrieben installiert (und falls notwendig Ihren Rechner neu gestartet), sollte nun dem Hörvergnügen nichts mehr im Weg stehen.
[Installation]
- Gehen Sie zur RealPlayer-Downloadseite, und klicken Sie auf den Link zum Herunterladen. Sie müssen dann genau den richtigen, von Ihnen verwendeten Computertyp angeben. Wenn Sie einige Fragen nicht beantworten können, sollten Sie zuerst die Bedienungsanleitung für Ihren Computer genau durchlesen, bevor Sie mit dem Herunterladen fortfahren.
- Wählen Sie bei entsprechender Aufforderung die Option "Auf Festplatte speichern". Speichern Sie die Installationsdatei in einem Verzeichnis, in dem sie sich leicht wiederfinden lässt (wie z. B. C:\Windows\Desktop).
- Nach dem Herunterladen öffnen Sie das Verzeichnis, in dem Sie das RealPlayer-Installationsprogramm gespeichert haben, und doppelklicken Sie dann auf das Symbol RealPlayer. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation abzuschließen.
Standardmäßig werden die RealPlayer in den Ordnern C:\Programme\Real\RealPlayer und C:\Programme\Real\Gemeinsame Dateien gespeichert.
Wenn Sie nach der Installation von RealPlayer Probleme haben, besuchen Sie bitte die folgende Website: http://service.real.com/.
[Starten des Streams]
Nicht immer ist es notwendig, dass Sie den Player selber starten müssen um ihren Radiosender über das Internet zu hören. Er muss lediglich vorhanden, also installiert sein, denn viele Radiosender haben den Player bereits auf ihre Website eingebunden. Ein Link auf der Site führt dann zu einem automatischen Aufruf des Players.
[Nutzung alter Playerversion]
Bei der Nutzung eines Real-Players älteren Datums kann es dazu kommen, dass “neue” Streams nicht aufgerufen werden können. Der Streamaufruf wurde über PNM:// ausgeführt. PNM ist das in der Vergangenheit von Real-Networks genutzte Streaming-Protokoll . Streams neueren Datums (und natürlich auch die neueren Player) nutzen dieses Protokoll nicht mehr, sondern bedienen sich des standardisierten RTSP://-Protokolls.
Zu unsrer aller Enttäuschung stellte sich heraus, dass einerseits das veraltete Protokoll von unseren neuen Serverversionen nicht unterstützt wird, andererseits aber die älteren Files auch nicht über das neue Protokoll distribuiert werden können. Es kann also vorkommen, dass Radiosender alte Streams noch nicht in das neue Format konvertiert haben und somit über einen neuen Player nicht abrufbar sind.
[Der neue RealOne-Player]
Laut Dokumentation des neuen Real Players ist dieser abwärtskompatibel in Bezug auf die "alten Streams". Leider sind in der Vergangenheit Fehler im Zusammenhang mit dem RealOne-Player aufgetaucht, deren Ursachen nicht nachvollziehbar waren. Derzeit benutzen wir z.T. auch diesen neuen Playertyp von Real und die Streams sind bei uns zu empfangen.
Unsere Vermutung ist, dass einige Voreinstellungen des Realplayers zu Firewall-, Proxy- und Router-Konfigurationen (s. Abschnitt Konfiguration) nicht kompatibel sind. Da wir jedoch die genauen Konfigurationen der Kundensysteme nicht kennen, die Fehlerhaft laufen, liegt dieses derzeit noch im Bereich der Spekulation.
[Streamingprotokoll RTSP]
RealPlayer und Microsoft Mediaplayer setzen beim Empfang der Radioprogramme auf unterschiedlichen Protokollen auf. Während der Microsoft-Player sich des selben Protokolls bedient, das auch für den Transfer von Webseiten dient (HTTP), nutzt der RealPlayer hier andere Mechanismen (RTSP,s.o.).
Der Einsatz einer Firewall könnte verhindern, dass der RealPlayer zum StreamingServer eine Verbindung aufbaut. Alternativ bietet aber der RealPlayer die Option, sich auf HTTP-Transfer zu beschränken, dies kann aber Einschränkungen in der Audioqualität nach sich ziehen.
[Windows MediaPlayer]
Systemvoraussetzungen >
Systemanforderungen von Windows Media Player 7.1 für Windows 98, Windows 98 Second Edition, Windows 2000 und Windows Millennium Edition
Vom Hersteller empfohlen
- Windows 98, Windows 98 Second Edition, Windows 2000 oder Windows Millennium Edition
- Pentium- oder AMD Athlon K6-Prozessor mit mindestens 266 MHz
- 64 MB RAM
- Modem mit 56 Kbit/s
[Download des Players]
Gehen Sie zur Microsoft Downloadseite, und wählen sie die zu ihrem System passende Version in den Drop-Down-Menüs aus. Achten sie darauf, den richtigen, von Ihnen verwendeten Computertyp angeben. Klicken Sie auf “Jetzt downloaden” zum Herunterladen. Wenn Sie einige Fragen nicht beantworten können, sollten Sie zuerst die Bedienungsanleitung für Ihren Computer genau durchlesen, bevor Sie mit dem Herunterladen fortfahren.
[Installation]
- Wählen Sie bei entsprechender Aufforderung die Option "Speichern". Speichern Sie die Installationsdatei in einem Verzeichnis, in dem sie sich leicht wiederfinden lässt (wie z. B. C:\Windows\Desktop).
- Nach dem Herunterladen öffnen Sie das Verzeichnis, in dem Sie das MediaPlayer-Installationsprogramm gespeichert haben, und doppelklicken Sie dann auf das Symbol mit dem Namen MP71.exe (Versionsabhängig). Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation abzuschließen.
Standardmäßig werden die RealPlayer in den Ordnern C:\Programme\Windows Media Player gespeichert.
[Konfiguration]
[Cookies ]
Die von Ihnen als bevorzugt eingestellten Optionen werden auf Ihrem Rechner in Form einer kleinen Textdatei, dem sogenannten "Cookie" gespeichert. Solche Cookies werden häufig eingesetzt, um Voreinstellungen und Präferenzen der Nutzer über mehrere Besuche einer Website hinaus zu speichern und bei erneutem Besuch der Webseite wieder abrufen zu können. Sollte hierbei eine falsche Eingabe geschehen sein, so helfen Ihnen die folgenden Schritte, um diese Voreinstellungen rückgängig zu machen.
Zunächst sei die Nutzung des Microsoft Internet-Explorers unterstellt. Die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise lässt sich aber leicht analog auch auf anderen Browsertypen nachvollziehen.
Gehen Sie bitte in das Menü "Extras" des IExplorers und wählen dort den Menüpunkt "Internetoptionen". Unter dem Reiter "Allgemein" findet sich in der Mitte des Dialogs der Bereich für "Temporäre Internetdateien". Hier haben Sie nun die Wahl, sämtliche auf Ihrem System befindlichen Cookies zu löschen, wodurch alle auf Ihrem Rechner lokal von diversen Websites abgelegten Einstellungen gelöscht werden. Dies ist allerdings eine recht 'radikale' Herangehensweise, denn es werden nicht nur die von Ihnen nicht länger gewünschten Einstellungen der Radioseiten gelöscht, sondern auch die Daten anderer Sites.
Für einen gezielten Eingriff in die Menge der Cookies wählen Sie bitte statt "Cookies löschen" den Button "Einstellungen". Nun öffnet sich ein weiterer Dialog, in welchem Sie nun "Dateienanzeigen" auswählen. Aus der Liste der jetzt aufgeführten Daten suchen Sie bitte die Datei namens "Cookie:administrator@(nameradiosender).de/" heraus und löschen gezielt nur diese eine Datei.
Schliessen Sie nun alle Dialoge und Dateilistenfenster wieder und starten Sie Ihren Internet Explorer neu. Wenn Sie nun wieder die Webseiten des Senders besuchen, haben Sie wieder alle Optionen offen und können Ihre bevorzugten Einstellungen, falls gewünscht, neu festlegen.
[ActiveX]
Will man den Mediaplayer nicht als eigenständige Applikation öffnen, sondern direkt von der Website starten, muss die Ausführung (signierter) Active-X Controls erlaubt sein, denn im vorliegenden Kontext ist der MediaPlayer ein Active-X Control.
Sie können allerdings die Ausführung von Active-X Controls im Normalfall auf bestimmte Controls beschränken, bzw. Sie können Ihren Rechner anweisen, jedesmal von Ihnen die Erlaubnis zum Laden der entsprechenden Komponente einzuholen. Somit geben Sie nur einen geringen Teil Ihrer Sicherheit preis, sind aber potentiell in der Lage, von Active-X Controls auf den von Ihnen besuchten Seiten zu profitieren.
Weitere Informationen zur Konfiguration des Internet-Explorers finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Witschaft und Technologie bzw. des Bundesministerium des Inneren unter https://www.sicherheit-im-internet.de/themes/themes.phtml?ttid=68&tdid=34&page=0. Hier wird Ihnen schrittweise erläutert, wie Sie den Browser so einrichten, dass Sie vor Ausführen potentiell unsicherer Inhalte von Ihrem System gefragt werden.
[Firewall]
Firmennetzwerke
Viele nutzen das angebotene Webradio, um in der Firma über das Firmennetzwerk Radio zu hören. Doch gerade dort ist es des öfteren der Fall, dass Streamingdienstleistungen zum Zwecke der Kosten/Trafficersparnis gesperrt wurde. Dies ließe sich am schnellsten über eine Anfrage bei Ihren System- oder Firewalladministratoren klären.
Es ist aber auch möglich eine Wegverfolgung über das Internet durchzuführen, um herauszufinden, wo der Zugriff auf unsere Server blockiert ist. Öffnen Sie hierzu einfach eine Eingabeaufforderung (DOS-Box) und geben den Befehl: tracert lsd.newmedia.nacamar.net ein. Anhand der Ausgabe dieses Befehls können Sie den Weg der Daten über die verschiedenen Router, Server und sonstigen Instanzen des Internet nachvollziehen.
[Ports und Protokolle]
Eine Möglichkeit für die Nutzung unserer Streams hinter einer Firewall oder hinter einem restriktiv eingestellten Router, können sowohl der Real-, als auch der Microsoft Mediaplayer für den Datentransport angepasst werden. Grundsätzlich kann man dem Mediaplayer generell Zugriff auf das Internet gestatten.
Wenn Sie dies nicht möchten, kann das Streaming von der normalerweise genutzten TCP/UDP Übertragung über Port 554 umgestellt werden auf ein für Firewalls verträglicheres Verfahren über das Protokoll HTTP. und den TCP-Port 80 (bzw. 8080). Unter gewissen Umständen kann es hierbei jedoch zu einer reduzierten Wiedergabequalität kommen.
[Konfiguration RealPlayer:]
Menu "Ansicht" -> Einstellungen, Reiter "Transportprotokoll", "Dieses Protokoll verwenden" anwählen, danach auf den Button "RTSP-Einstellungen", im erscheinenden Dialog "Nur HTTP verwenden" einschalten. Anschließend alle Dialoge mit "OK" schließen, und den RealPlayer neu starten.
[Konfiguration Windows MediaPlayer Version 6:]
Menü "Ansicht" -> Optionen, Reiter "Erweitert", im Listenfeld "Streaming Media (Windows Media) anwählen und Button "Ändern" clicken. Dann unter --Protokolle-- alles deaktivieren, außer dem Punkt "HTTP". Anschließend alle Dialoge mit "OK" schließen, und den MediaPlayer beenden.
[Proxy]
Sofern in Ihrem Netzwerk ein Proxy-Lösung zum Einsatz kommt, müssen Sie ggf. sowohl beim RealPlayer, als auch beim Mediaplayer die Proxyeinstellungen anpassen.
Beim RealPlayer erreichen Sie die Einstellungen unter Menü "Ansicht" -> Einstellungen, Reiter "Proxy", beim Windows Mediaplayer finden Sie die Proxyeinstellungen bei den bereits angeführten HTTP-Optionen.
Die jeweils in Ihrem Firmennetzwerk genutzten Proxyeinstellungen müssten Sie bei Ihrem zuständigen Systemverwalter erfragen.
[Direkter Link]
Da die “Streams” über einen globalen Mechanismus verteilt werden, der hochgradig dynamisch ist, ist die Ausgabe von direkten Links nicht sinnvoll. Ein Link, der heute funktioniert, kann kurz danach schon wieder ohne Funktion sein, immer in Abhängigkeit, wie die Streams weitergeleitet werden. Wir empfehlen deshalb, den gewünschten Stream direkt über die Webseite des Senders abzurufen.
[Qualitätseinbußen und Ausfälle]
Es ist davon auszugehen, das jeder Nutzer unseres Live-Streams mit unterschiedlicher technischer “Ausrüstung” auf den Datenstrom zugreifen will. Tests und Stichproben unsererseits müssen zwangsläufig von einer Standardkonfiguration eines Rechners ausgehen. Manuelle Veränderung die abweichend von der Standardkonfiguration vorgenommen wurden, können somit potentielle Fehlerquellen sein, sind aber von uns nur schwer nachvollziehbar.
[Großausfälle in Netzen anderer Provider]
Ein Ausfall in einem Netzbereich eines Providers in nur einer Region kann leider auch die Performance der Streams einiger User im entsprechenden Netz betreffen. Wenn ein Ausfall einer Leitung bedauerlicherweise eine unserer Interconnectleitungen zum Netzwerk eines anderen Providers betrifft, liegt dies nicht mehr in unserer Handhabe. Um dem vorzubeugen besitzt nacamar selbstverständlich mehrere Interconnects zu diversen Providern, so dass durch intelligentes Routing die Übergabe der Daten in das Netz des Providers trotzdem funktionieren sollte.
Ein Ausfall größeren Ausmaßes bei einem bedeutenden Provider kann jedoch nicht von uns kompensiert werden. Tritt dieser Fall ein, so sind leider auch sehr viele andere Netze betroffen. Nun besteht eine Aufgabenstellung ähnlich der Verkehrsführung bei einer Autobahnvollsperrung. Wenn z.B. die A1 im Ruhrgebiet gesperrt würde, dann gäbe es zwar Umleitungen, aber es würde unweigerlich Staus geben. Nach einem ähnlichen Muster bleiben die Datenpakete für den Livestream nun in solch einem “Stau” hängen. Bei den Livestreams ist man jedoch darauf angewiesen, dass die Signale (Autos) in einer bestimmten Reihenfolge ankommen. Kann dies jedoch nicht geleistet werden, entstehen Streamausfälle.
[Encoding-Fehler]
Das Encoding ist der Prozess, der das Radiosignal so aufarbeitet, dass es zum Streaming geeignet ist. Dies geschieht in Verantwortung der Sendebetreiber. nacamar verteilt lediglich die Rohdaten, die wir direkt vom Sender übermittelt bekommen. Fällt nun senderseitig eine Komponente des für das Encodieren notwendigen Prozesses aus, hat nacamar keine Möglichkeiten diesen Zustand zu ändern, außer die Technik des Senders zu informieren. Da aber gerade in den Nachtstunden oftmals keine Techniker zu erreichen sind, sind Ausfälle des Encoders leider oft erst am nächsten Morgen zu beheben.
[Rauschen]
Encoder, Server und alles, was zum Streaming dazugehört, sind potentielle Fehlerqellen, die Verursacher von Rauschen sein können. Wurde solch eine Technologie angeschafft, muss sie eine längere Zeit laufen bevor sie sich rechnet. Deshalb ist es das Problem, dass gerade die Sender, die schon lange im Streaming-Geschäft tätig sind, mit der vergleichsweise alten Technologie zu kämpfen haben. Ein Upgrade der Software kann zwar das ein oder andere Soundproblem lösen, dennoch ist die Entwicklung in diesem Bereich so rasant, dass man sein System mit solchen “günstigen” Mitteln nicht immer auf dem neusten Stand halten kann.
[Weitere Fragen?]
Sollten Sie dennoch Fragen oder Probleme haben, die sich durch dieses Dokument nicht beantworten lassen, bitten wir Sie dieses Formular auszufüllen und an uns zu senden.
Ihr nacamar-Support-Team
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Herkunft
Diese Site will einige Fragen beantworten, die häufig unserem Support gestellt wurden. Diese Site wurde vom nacamar New MediaTeam erarbeitet und zusammengestellt.
Korrektheit
Alle Anleitungen, Beschreibungen und Informationen wurden mit höchster Sorgfalt zusammengetragen und niedergeschrieben, trotzdem kann eine Korrektheit oder Fehlerfreiheit keinesfalls garantiert werden. Alle Dateien wurden auf Virenbefall geprüft, aber da ein Virenscanner prinzipbedingt nie alle Virentypen erfassen kann, ist dieser Test nur ein Anhaltspunkt und kein Hinweis auf Virenfreiheit.
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